Auch die Stadt steuert etwas bei

Auch die Stadt steuert etwas bei

Arbeitsvergaben für Sanierung des Nikolausbrunnens / Beschluss über künftige Außenbewirtung entlang der Hauptstraße vertagt.

 

ELZACH. Missstimmung gab’s nur ganz am Schluss in der jüngsten Gemeinderatssitzung (siehe BZ vom Samstag). Ansonsten wurde was geschafft, denn das Programm war groß. Zwei der 18 Tagesordnungspunkte waren diese: Der Rat gab mit der Vergabe der Restaurierungsarbeiten grünes Licht für das von einer Bürgerinitiative angestoßene Projekt "Nikolausbrunnen". Vorerst vertagt wurde eine Entscheidung über Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Hauptstraße, um dort – nach Realisierung der Umgehung – die Voraussetzungen für Gartenwirtschaften zu schaffen.

"Einmal mehr ein vorbildliches Projekt unserer Bürgerschaft" sei die auf Privatinitiative gestartete Restaurierung des Nikolausbrunnens – des Wahrzeichens der Stadt Elzach schlechthin, so der Gemeinderat unisono. Daher fiel die Vergabe der Arbeiten auch einstimmig aus Die erforderlichen Steinmetzarbeiten wird die Firma Dilberger, Elzach zum Angebotspreis von 12 448 Euro durchführen – wozu Ralph Dilberger vermerkte, er habe "den Kostenvoranschlag bewusst so günstig wie möglich kalkuliert, um meinen Beitrag an der Restauration in dieser Weise beizusteuern." Allerdings wies er auch ausdrücklich darauf hin, dass im Zuge der Restaurierung noch weitere, im voraus noch nicht erkennbare Schäden ans Tageslicht kommen könnten. Die Chemobau GmbH, Denzlingen, erhielt den Zuschlag für Abdichtarbeiten (1 825 Euro). Weitere rund 8 000 Euro – so eine Schätzung der EnBW – dürften die Beleuchtungsarbeiten kosten.
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